Aktualisiert: 28. Februar 2023

Überblick Außenhandelstheorie: Darum ist freier Außenhandel vorteilhaft

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Die Außenhandelstheorie erklärt, wieso es zu Außenhandel kommt, und warum er für beide Handelspartner vorteilhaft ist. In diesem Artikel geben wir euch einen einführenden Überblick der wichtigsten Theorieansätze. Wir ordnen sie historisch ein und stellen dar, wie die Entwicklung der verschiedenen Außenhandelstheorien aufeinander aufbaut.

Bestimmungsgründe für Außenhandel

Bevor wir auf die verschiedenen Außenhandelstheorie eingehen, zählen wir zur Einführung die Bestimmungsgründe für den Außenhandel auf. Hierbei handelt es sich um sogenannte „stilisierte Fakten“, auf die man in jedem volkswirtschaftlichen Lehrbuch trifft, das internationale Wirtschaftsbeziehungen behandelt. Bei diesen Fakten handelt es sich um Beobachtungen, dass der Handel zwischen zwei Ländern oder in einem Land höher oder geringer ausfällt, wenn bestimmte Faktoren vorliegen.

Stilisierte Fakten zum Außenhandel


  1. Große Volkswirtschaften können mehr Güter produzieren. Deshalb exportieren sie mehr.
  2. Große Volkswirtschaften verfügen im Durchschnitt über ein hohes Pro-Kopf-Einkommen. Die Bevölkerung dieses Landes kann deshalb mehr Importgüter konsumieren.
  3. Je größer die Entfernung zwischen zwei Volkswirtschaften ist, desto höher fallen die Transportkosten aus. Dies wirkt sich negativ auf den Handel aus. Über Fortschritte in den Telekommunikationstechnologien, Prozessoptimierung etc. können die Transportkosten gesenkt werden.
  4. Haben zwei Volkswirtschaften eine ähnliche Kultur, ist auch der Handel zwischen ihnen höher.
  5. Handel führt zu einem größeren Markt für die Teilnehmer und zu einer höheren Wettbewerbsintensität. Außerdem können hierdurch Skaleneffekte bzw. Größenvorteile realisiert werden, wodurch die Produktion effizienter ausfällt.

Die aufgezählten Bestimmungsgründe kann man in verschiedene Gruppen einteilen: Zum einen (ökonomische) Eigenschaften eines Landes: Die „Größe“ beeinflusst die Produktionsmöglichkeiten und damit, wie hoch das Export- und auch Importvolumen ausfällt. Zum anderen Determinanten zwischen Handelspartnern. Der weitgefasste Begriff Transportkosten bildet alle Kosten ab, die im weitesten Sinne durch die geografische Distanz verursachte Kosten darstellen. Außerdem können verschiedenste Arten von Beziehungen zwischen den Handelspartnern Auswirkungen auf diesen haben. Dies sind alles Faktoren auf der Länderebene. Aber der Handel hat auch Auswirkungen auf den Wettbewerb in einer Volkswirtschaft. Denn letztlich sind die Unternehmen und Konsumenten die entscheidenden Akteure beim Außenhandel.

Die verschiedenen Außenhandelstheorien versuchen nun diese stilisierten Fakten zu begründen. Wobei hier eine historische Pfadabhängigkeit zu beobachten ist.

Außenhandelstheorie

außenhandelstheorie


Die Abbildung zeigt die historische Entwicklung der wichtigsten Außenhandelstheorien, die wir nachfolgend vorstellen möchten. Es wird deutliche, dass zwischen den ersten Theorien relativ viel Zeit verging. Nach dem frühneuzeitlichen Merkantilismus folgten fast zweieinhalb Jahrhunderte keine weiteren Ideen zum Außenhandel.

Dies änderte sich erst ab 1776, als mit David Ricardo und Adam Smith beginnend, verschiedene Philosophen ihre Ideen zur Vorteilhaftigkeit der internationalen Arbeitsteilung veröffentlichten. Diese Philosophen waren oft gleichzeitig Nationalökonomen und Naturwissenschaftler und verfolgten einen universellen Ansatz. Die Zeit wird auch als „Klassik“ bezeichnet. Die Neoklassiker entwickelten diese Ideen dann Mitte des 20. Jahrhunderts weiter.

Gemeinsames Kennzeichen dieser Ansätze ist die „globale Betrachtungsebene“. D. h. es werden immer nur aggregierte Zusammenhänge betrachtet. Ende des 20. Jahrhunderts wurden dann zunehmend betriebswirtschaftliche Aspekte in die Außenhandelstheorien aufgenommen. Zuerst über die Industrieebene und später dann mit Blick auf die Unternehmensebene.

Im Prinzip kann man eine Bewegung von der „Makro“ zur „Mikro-Ebene“ bei der Entwicklung der Außenhandelstheorien beobachten. Dies liegt auch an der immer besseren Verfügbarkeit von Daten zum Außenhandel. Einerseits versuchte man, die bereits bestehenden Theorien statistisch zu überprüfen. Andererseits entwickelte man auf Basis neuer disaggregierter Datensätze neue Theorieansätze, um bestimmte Beobachtungen erklären zu können.

Merkantilismus

Merkantilismus ist der Begriff für eine Wirtschaftsstrategie in mehreren europäischen Ländern vom 16. bis zum18. Jahrhundert. Kennzeichen dieser Strategie sind Eingriffe des Staates in das Wirtschaftsgeschehen. Das Ziel war die Steigerung der nationalen Wirtschafts- und Handelskraft, notfalls auch auf Kosten anderer Länder. Im Prinzip basierte die Strategie darauf, möglichst hohe Handelsüberschüsse zu erzielen. D. h. ein Land versuchte möglichst nur noch Güter zu exportieren, aber keine zu importieren. Durch die Kolonisation anderer Länder konnten die europäischen Volkswirtschaften diese Strategie verfolgen. Aus den Kolonialstaaten erhielten sie günstige Rohstoffe, die sie im Inland weiterverarbeiteten. Die Güter wurden schließlich zu höheren Preisen auf den internationalen Märkten wieder verkauft.

Der Merkantilismus war damit nur auf den Handel mit bestimmten Gütern begrenzt und vernachlässigte, dass Handel kein „Nullsummenspiel“ ist.

Dem Merkantilismus liegt keine theoretische oder politische Konzeption zugrunde, wie das bei den nachfolgenden Ansätzen der Fall ist!

Dem Merkantilismus liegt keine theoretische oder politische Konzeption zugrunde, wie das bei den nachfolgenden Ansätzen der Fall war. Die praktische Ausgestaltung des Merkantilismus hat sich von Land zu Land unterschieden. Am bekanntesten sind die Formen in Frankreich, England und Deutschland. Die deutsche Variante bezeichnet man als Kameralismus.

Der Kameralismus entwickelte sich als Reaktion auf den 30-Jährigen Krieg. Ziel der Wirtschaftsstrategie war es deshalb, die Staatseinnahmen und die Bevölkerungszahl zu erhöhen. Man nahm an, dass der Reichtum des Landes vom Vermögen und von der Bevölkerungszahl abhängt. Damit stand hier der Außenhandel weniger im Fokus als in den anderen europäischen Volkswirtschaften.

Klassik

Die Außenhandelstheorien der Klassik und Neoklassik erklären Außenhandel zwischen Ländern mit unterschiedlichen Gütern, z. B. Tuch gegen Wein. Man bezeichnet diese Form als inter-industriellen Handel.

Adam Smith: Absolute Kostenvorteile

In seinem bekanntesten Werk „An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations“ erläuterte der schottische Ökonom und Philosoph Adam Smith im Jahr 1776 seine Idee der absoluten Kostenvorteile.

Obwohl dies die heute bekannteste Idee ist, war das Buch wesentlich umfassender, wie auch der Titel vermuten lässt. Neben dem Konzept des absoluten Kostenvorteils ging es auch um die Rolle des Staates, die Ausgestaltung des Steuersystems, Verteilung der Produktionsfaktoren und vieles mehr.

Für die Empfehlungen zur Handelspolitik in dem Buch war aber die Formulierung der absoluten Vorteile von zentraler Bedeutung. Denn ein Land besitzt demnach einen absoluten Vorteil, wenn es ein Gut effizienter produzieren kann als ein anderes Land. Vor diesem Hintergrund empfahl Smith Handelsbarrieren abzubauen bzw. aufzuheben. Für Smith war Handel kein Nullsummenspiel.

Damit unterschied er sich von der Position der Merkantilismus. Länder sollten diejenigen Güter exportieren, bei denen sie einen absoluten Kostenvorteil aufwiesen. Und dagegen diejenigen Güter importieren, deren Produktion im Inland relativ kostenintensiv ist. Insgesamt betrachtet steigen somit auch die Konsummöglichkeiten der Bevölkerung und damit der gesamtwirtschaftliche Wohlstand.

Absoluter Kostenvorteil:

Ein Land („Produzent“) benötigt eine geringere Inputmenge zur Produktion eines Gutes als ein anderer.

David Ricardo: komparative Kostenvorteile

Warum importiert ein Land Güter, die es auch im eigenen Land herstellen kann? David Ricardo beantwortete diese Frage im Jahr 1817 in seinem Werk „On the Principles of Political Economy and Taxation“.  In diesem Buch formulierte der schottische Nationalökonom seine Theorie der komparativen Kostenvorteile. Sein Modell nimmt dabei den Grundgedanken von Adam Smith‘ Modell der absoluten Kostenvorteile auf. Nach Ricardo führt Handel über Spezialisierung auch dann zu Handelsgewinnen, wenn ein Land bei der Produktion aller Güter einen absoluten Kostenvorteil besitzt. Diese Handelsgewinne treten bei beiden Handelspartnern auf.

Ricardo zeigte dies anhand des damals bestehenden Abkommens über den zollfreien Handel von britischem Tuch und portugiesischem Wein. Dieses Beispiel ist in nahezu jedem VWL-Buch zur Erklärung des komparativen Kostenvorteils zu finden. Der „Trick“ beim komparativen Kostenvorteil besteht darin, dass die Kostenvorteile für ein Land unterschiedlich hoch ausfallen.

Selbst wenn Portugal sowohl bei Wein als auch bei Tuch einen absoluten Kostenvorteil gegenüber Großbritannien besitzt, wird ein Vorteil größer ausfallen. Portugal hat dann bei demjenigen Gut einen komparativen Kostenvorteil, bei dem der Kostenvorteil höher ausfällt. Auf die Produktion dieses Gutes spezialisiert sich Portugal und exportiert es. Großbritannien spezialisiert sich dagegen auf die Produktion des anderen Gutes und exportiert es.

Warum ist dies so?

England besitzt hier zwar aus seiner Perspektive einen komparativen Vorteil. Aber keinen absoluten Vorteil im Vergleich mit Portugal. Hier kommt die Wirkung des Wechselkurses ins Spiel. Aus Sicht Englands werden durch den Handel alle portugiesischen Güter teurer, während die englischen Güter aus Sicht Portugals günstiger werden. Im Endeffekt bewirkt dieser Wechselkurseffekt, dass England dann für ein Gut nicht nur einen komparativen, sondern auch einen absoluten Kostenvorteil besitzt und damit ein Gut exportiert.

Komparativer Kostenvorteil:

Ein Land muss kein Gut effizienter produzieren als ein anderes Land. Aber es muss generell ein Gut effizienter produzieren als alle anderen Güter (im eigenen Land). Anders formuliert: Das Land mit den niedrigeren Opportunitätskosten für ein Gut hat einen komparativen Vorteil bei der Herstellung dieses Gutes.  

Neoklassik: Eli Heckscher und Bertil Ohlin

Während Adam Smith und David Ricardo der „klassischen“ Schule der Volkswirtschaftslehre angehören, kann das Modell der beiden schwedischen Ökonomen Eli Heckscher und Bertil Ohlin der neoklassischen Schule zugerechnet werden.

Der Unterschied zwischen den beiden Ansätzen besteht darin, dass nicht mehr absolute Werte, sondern Grenzwerte betrachtet werden. Außerdem werden nun mehrere Produktionsfaktoren in die Modelle einbezogen. Spricht man in der Klassik von der „Arbeitswertlehre“ (nur Faktor Arbeit!) ist jetzt die Mehrfaktorenlehre Gegenstand (Arbeit und Kapital).

Vereinfacht formuliert haben Heckscher und Ohlin die Ursachen für den komparativen Kostenvorteil eines Landes weiter differenziert, indem er jetzt auf dem Verhältnis mehrerer Produktionsfaktoren beruht.

Das Hauptergebnis dieser Weiterentwicklung ist als Faktorproportionen-Theorem bekannt:

Es stellen diejenigen Länder besonders kapitalintensive Güter her und exportieren sie, die über relativ viel Kapital verfügen. Länder, die über viele Arbeitskräfte verfügen, stellen dagegen besonders arbeitsintensive Güter her.  

Durch das Heckscher-Ohlin-Modell kann der sogenannte „Nord-Süd-Handel“ erklärt werden. Also der Handel zwischen Industrie- und Entwicklung-/Schwellenländern. Die reichen Industriestaaten produzieren und exportieren die technologischen Produkte wie Maschinen oder Fahrzeuge. Die Entwicklungsländer exportieren dagegen Güter vor allem arbeitsintensive Güter, wie Textilien.

Faktor-Proportionen-Theorem:

Länder verfügen dann über einen komparativen Kostenvorteil in der Produktion eines Gutes, wenn sie relativ viel von jenem Produktionsfaktor aufweisen, mit dem das Gut vornehmlich hergestellt wird.

Neue Außenhandelstheorie

Paul Krugman: love of variety Ansatz

Die Ansätze der neuen Außenhandelstheorie erklären den sogenannten intra-industriellen Handel zwischen Industrieländern. Der bekannteste Vertreter der neuen Außenhandelstheorie ist der Nobelpreisträger Paul Krugman mit seinem „love of variety-Ansatz“.

Die neue Außenhandelstheorie entwickelte sich ab Ende der 1970er Jahre. Sie versuchte die Beobachtung zu erklären, dass heute mehr als die Hälfte des internationalen Handels auf dem intra-industriellen Handel beruht. Das bedeutet den Handel von ähnlichen Produkten aus ein und derselben Industrie. Zum Beispiel deutsche gegen französische Autos.

Diese Handelsströme beruhen vor allem auf der Produktdifferenzierung und Größenvorteilen bei der Produktion (Skalenerträge bzw. economies of scale). Produktdifferenzierungen können auf objektiven oder subjektiven Qualitätsunterschieden beruhen. Ihre Wahrnehmung hängt wiederum von den Präferenzen der Konsumenten ab. Zusammengefasst steigt die Nachfrage der Konsumenten nach differenzierten Produkten mit steigendem Einkommen. Die Unternehmen können für die differenzierten Produkte dann unterschiedliche Preise verlangen und hierüber ihren Umsatz und Gewinn steigern.

Das Handelsmodell von Paul Krugman bildet diese beiden Aspekte ab. Neben den Vorteilen der Produktdifferenzierung zeigt er zudem, dass Unternehmen durch einen über Außenhandel vergrößerten Absatzmarkt Skaleneffekte in der Produktion realisieren. Aufgrund des größeren Absatzmarktes können die exportierenden Unternehmen zu niedrigeren Durchschnittskosten produzieren. Im Endeffekt bedeutet dies aber auch, dass diejenigen Unternehmen, die keine Größenvorteile realisieren können, Verluste machen und ggf. den Markt verlassen müssen. Dies bezeichnet man als Wettbewerbseffekt. Im Durchschnitt betrachtet erhöht sich aber durch diesen Wandel in den Industrien die gesamtwirtschaftliche Wohlfahrt.  

Neue neue Außenhandelstheorie: Marc Melitz

Die sogenannte „new new trade theory“ basiert auf einem Aufsatz von Marc Melitz im Jahr 2003. In den darauffolgenden Jahren wurde sein Ansatz theoretisch weiterentwickelt und ausdifferenziert. Durch neue verfügbare Datensätze, die über die Handelsaktivitäten von Unternehmen Auskunft geben, konnte sein Modell auch überprüft werden. Bzw. kann sein Modell auch als Erklärung dieser neuen empirisch beobachteten Fakten angesehen werden.

Das Modell von Melitz stellt eine Weiterentwicklung des Krugman-Ansatzes dar. Das Besondere an dem Modell ist, dass sich die Unternehmen in einer Industrie in ihrer Produktivität unterscheiden. Die Haupterkenntnis aus dem mathematisch recht anspruchsvollen Modell ist, dass nur die Unternehmen mit der höchsten Produktivität exportieren.

Über die unterschiedliche Produktivität ergibt sich eine „Rangliste“, welche Unternehmen solche Verluste machen, dass sie irgendwann den Markt verlassen müssen. Andere Unternehmen produzieren nur für den inländischen Markt und wieder andere Unternehmen haben eine so hohe Produktivität, dass sie am Handel teilnehmen können. Denn mit größeren Absatzmärkten steigt der Wettbewerbsdruck, so dass die Unternehmen eine höhere Produktivität benötigen, um hier bestehen zu können.  

Zusammenfassung

  • Klassik/Neoklassik erklärt inter-industriellen Handel. Handel ergibt sich durch Unterschiede zwischen den Handelspartnern, z.B. Produktivität oder (relative) Faktorausstattung.
  • Neue Außenhandelstheorie erklärt intra-industriellen Handel. Handelsvorteile ergeben sich durch „technologische Vorteile“ auf Industrieebene, z.B. Skalenerträge durch Massenproduktion oder Produkt- und Preisdifferenzierung infolge der Wettbewerbsform.
  • "Neue neue Außenhandelstheorie“ erklärt Außenhandel aus Unternehmenssicht. Unternehmen unterscheiden sich in ihrer Produktivität. Nur die produktivsten Unternehmen exportieren.
  • Literatur


    • Böschen, Iris: Makroökonomik und Wirtschaftspolitik: UTB, 2017.
    • Rübel, G. Reale Außenwirtschaft, Olenbourg Wissenschaftsverlag GmbH, 2004.
    • Krugman, P. und R. Wells: Volkswirtschaftslehre, Schäffer-Poeschel, 2010

    Über die Autorin: 

    Nadine Behncke

    Promovierte Volkswirtin und überzeugte Europäerin. Ihre Schwerpunkte sind die Entwicklung und Herausforderungen der EU mit ihren Auswirkungen und Folgen auf Deutschland und seine Bevölkerung. Sie schreibt auf Think About zu Politik, Wirtschaft & Geschichte in Europa, um Wissen zu vermehren und zur Diskussion beizutragen.


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